Amazon Alexa lernt Stimmerkennung

Amazon Alexa Stimmerkennung

Amazon geht den nächsten Schritt bei der Individualisierung und bringt der Sprachassistentin Alex nun bei, unterschiedliche Stimmen zu erkennen. Als Resultat kann sich Alexa auch genauer auf ihren Gesprächspartner einstellen. Somit wird Alexa dann, abhängig vom Nutzer, individualisierte Antworten geben, da sie aus vergangenen Interaktionen gelernt hat.

Vorerst ist diese Funktion leider nur in den USA verfügbar, aber das Update für Deutschland wird hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen.

Einrichtung der Amazon Alexa Stimmerkennung

Damit Alexa die verschiedenen Stimmen auseinander halten und einem eigenen Account zuordnen kann, muss man ihr ein bisschen unter die virtuellen Arme greifen. In der Alexa App wird jeder anzulegende Nutzer gebeten 10 Textbeispiele vorzulesen. Das Einsprechen der Textpassagen geschieht über einen Amazon Echo. So wird für jeden Nutzer ein Stimmprofil angelegt und Alexa erkennt euch anschließend beim Namen.

Nach dem Sprachtraining braucht Alexa etwa 10 bis 20 Minuten um die Daten zu verarbeiten, dann ist die Funktion aktiv. Nun könnt ihr gleich testen, ob die Sprachassistentin gut aufgepasst hat, indem ihr fragt: „Alexa, wer bin ich?“. Darauf solltet ihr die passende Antwort bekommen.

Amazon Alexa lernt Stimmerkennung

Unterschiedliche Nutzerkonten anlegen

Ihr könnt entweder verschiedene Nutzer/Stimmen in einem Hauptkonto anlegen, oder auch eine Stimme einem anderen Amazon Konto zuordnen. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn in Zukunft wird die Stimme dann als Identifikationsnachweis für viele Funktionen verwendet. Die Spracherkennung hilft dabei die richtigen Benachrichtigungen zu erhalten, Einkäufe zu tätigen oder den abgespeicherten Musikgeschmack des einzelnen Nutzers sofort bereit zu stellen.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Stimmerkennung

Amazon arbeitet dran, schrittweise Funktionen für die Stimmerkennung bereitzustellen und Skills zu verknüpfen. Nützlich wären zum Beispiel die Möglichkeit verschiedene Kalender oder auch To Do-Listen abrufen zu können.

Einschränkung der Amazon Alexa Stimmerkennung

Aktuell ist die Stimmerkennung nur für Echo-Lautsprecher aktiviert. Das heißt, sie funktioniert nicht per Alexa App, Fire-TV-Fernbediehnung oder dergleichen.

Fazit

Die Amazon Alexa Stimmerkennung wird uns mit Sicherheit noch viel Freude bereiten und bringt viele praktische Vorteile mit sich um die Sprachassistentin optimal im Haushalt einzusetzen.

4 Kommentare
  1. Josef
    Josef says:

    Das wird eine interessante Geschichte und wenn dann auch noch Benachrichtigungen für Mails und Termine bin ich schon sehr zufrieden mit dem Assistenten.

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  2. Rolf
    Rolf says:

    Leider kann man Alexa nicht mit einem Microsoft Konto verknüpfen.
    Mein Provider EWE in Niedersachsen bietet nur POP3 an und nicht Exchange
    2 Konten über Google und Microsoft ist zu aufwendig.
    Den Vorschlag von Josef finde ich gut.

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  3. Christoph
    Christoph says:

    Ich habe gestern Abend einen neuen Echo 2. Generation eingerichtet. Dieser hat die Cunktion schon.
    Ich habe auch den Echo der 2. Generation, mit gleicher Software Version, und habe diese Funktio. Nicht.

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